Von Klippe zu Klippe im Kalbarri National Park

Der Kalbarri National Park unterteilt sich in zwei für Touristen interessante Gebiete. Zum einen die am Meer gelegene Steilküste und zum anderen der vom Landesinneren sich ins Meer schlängelnde Murchison River. Da wir beides ausgiebig mit Moritz und Lotta erkunden wollten, haben wir für zwei Tage unsere Zelte hier in Kalbarri aufgeschlagen.

Am ersten Tag haben es Ronald und Lotta um Punkt acht aus dem Bett geschafft, um der Pelikan-Fütterung beizuwohnen, die hier in Kalbarri seit über 40 Jahren täglich stattfindet. Nur selten kommen keine Vögel, doch leider sollte ausgerechnet heute einer dieser Tage sein. Macht aber nichts, wir hatten ja noch einen… Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Camper die beeindruckende Steilküste entlang und hielten immer wieder an Aussichtspunkten, die Namen wie Natural Bridge, Eagle Gorge oder Pot Alley tragen, um die Felsformationen des Steilküstenabschnitts möglichst treffsicher zu beschreiben. Das klappte unser Ansicht nach zwar nicht immer, tat der Schönheit dieses Landstriches jedoch keinen Abbruch. Einige Aussichtspunkte waren auch durch Pfade verbunden, die wir nutzten, um das Gebiet genauer zu erkunden. Das einzig störende hierbei waren die vielen Fliegen, die penetrant um einen herumkreisen, sobald man das Auto verlässt und nur durch wildes Fuchteln auf Abstand gehalten werden können. Nach etlichen Aussichtspunkten, Pfaden und unzähligen Fliegen neigte sich der Tag immer mehr dem Ende entgegen und die Sonne färbte die Klippen immer rötlicher bis sie irgendwann ganz im Meer versank.

Tag zwei sollte für Ronald und Lotta diesmal mit Pelikanen beginnen, aber auch an diesem Tag ließen sich die faulen Vögel nicht blicken und so freuten sich wieder die Möwen über den einfachen Fang. Zu viert sollte es diesmal zu den Schluchten gehen, die der Murchison River im Laufe der Jahrtausende ins Gestein gefräst hat. Durch Regenfälle, die ein Sturm in der Nacht in diesem Gebiet hinterlassen hat, war die unbefestigte Zufahrtsstraße jedoch gesperrt. Unser Ausflug beschränkte sich deshalb auf eine wohl nicht ganz so imposante Schlucht in der Nähe der Hauptstraße. Nach einem kurzen Abstieg kamen wir zum Flussufer, an dem die Kinder alle möglichen Dinge zum Erforschen fanden. So verbummelten wir den Mittag bis wir uns dann weiter Richtung Norden zu unserer nächsten Etappe aufmachten. 

— Kalbarri National Park, 07. – 09.02.2017

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