Welcome to India

“Die Passagiere Kutschke und Karrais bitte zum Informationsschalter in Terminal 3”. Dieser Ausruf am Flughafen in Stuttgart hat uns kurz vor dem Abflug noch mal einen kurzen Schrecken eingejagt. Der erste Gedanke war, dass unser Medikamentenvorrat für die kommenden sechs Monate gefunden wurde. Zu unserer Überraschung war es dann aber unser Verabschiedungskomitee bestehend aus Mirko, Tina und Jasmin. Vielen Dank noch mal an euch… ihr seid echt die Besten! Nach einem Picknick mit Bier, Brezeln und Würstchen in Terminal 3 ging es dann endgültig los in Richtung Indien.

Der elfstündige Flug mit Zwischenstopp in London hat uns am Donnerstagmittag sicher in Mumbai abgesetzt. Um das Taxi in unser Backpackers bezahlen zu können, wollten wir als erstes Geld am Automaten ziehen. Nach einstündiger Suche mit indischer Unterstützung stellte sich jedoch heraus, dass der einzige Geldautomat am International Airport Mumbai außer Betrieb war. Somit mussten wir bereits am ersten Tag unsere Notdollar auspacken, um die Taxifahrt bezahlen zu können. 🙂

Die einstündige Taxifahrt wurde mit Staunen verfolgt. Hier ein paar Eindrücke: wo man hinschaut, hunderte von Menschen; nur wer hupt, kommt im Straßenverkehr voran; Flüsse stinken schon lange, bevor man sie überquert; überall Taxis und Rikschas; riesige Werbeblöcke; kilometerlange Slums und eine wahnsinnige Hitze. Für Ronald war das nach seinem sechsmonatigen Praktikum in Bangalore allerdings „India as usual“ 😉

Nach dem Check-In im Backpackers, ging es dann auch gleich raus auf die Strassen des Stadtteils Colaba, um Mumbai zu entdecken. Dabei und in den folgenden Tagen haben wir unter anderem das Gateway of India (DIE Sehenswürdigkeit in Mumbai), Chowpatty Beach (Strandmeile Mumbais mit gefühlten 1 Mio. Menschen, aber giftigem Wasser 😉 ) und Elephanta Island (1500 Jahre alte in Stein gehauene Tempel auf einer Insel vor Mumbai) besucht.

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die hohen Temperaturen sowie die hohe Luftfeuchtigkeit, insbesondere in der Nacht. Angenehm ist es nachts eigentlich nur mit Ventilator. Da unserer jedoch erst ab einer Umdrehungszahl von etwa 200 pro Minute keine schlafstörenden Geräusche mehr von sich gibt, hatten wir die Wahl zwischen Schwitzen und orkanartigen Zuständen im Zimmer. Wir haben uns für Schwitzen entschieden 😦

Was das Essen betrifft, haben wir schon einige der leckeren Speisen und Getränke Indiens probiert: Chicken Tikka Masala mit Naan und Roti, Tandoori Chicken, Lassi, Lime Soda, frischgepresste Säfte, Kaffee bei Barrista, usw. Nur das Kingfisher blieb uns aufgrund des Mahatma Gandhi Dry Day bisher verwehrt. Das werden wir aber natürlich bei unserer nächsten Station nachholen: Goa.

— Mumbai, 02.10.2008 – 05.10.2008

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