Sushi und Steaks in Santiago

Nach einer (nur) für uns überraschenden Zwischenlandung in La Serena – wir dachten schon wir haben Probleme – sind wir doch noch heil in Santiago angekommen. 🙂 Nach fast drei Wochen war es eindeutig mal wieder Zeit für eine Großstadt mit den entsprechenden Annehmlichkeiten wie einer großen Auswahl an Cafes, Restaurants und Bars, Einkaufsstraßen und Kinos. Obwohl Santiago den Metropolen anderer südamerikanischer Ländern was Kultur, Sightseeing und Atmosphäre betrifft nachstehen soll, wollen wir unsere zwei Tage hier nicht missen.

Nachdem wir einige Mühen hatten, ein Cafe zu finden, dass Frühstück auch für Langschläfer anbietet, ging es ab ins Stadtgetümmel, um die Sehenswürdigkeiten rund ums Zentrum und vorallem die Atmosphäre der Stadt kennenzulernen. Mit einigen Zwischenstopps in den auf dem Weg gelegenen Cafes ging es durch ein riesiges Netz aus Fußgängerstraßen vorbei an kolonialen Gebäuden, Kirchen und diversen Plätzen (den Plaza de Armas gibt es in Chile auch wieder) bis zum interessanten, aber ziemlich stinkenden Mercado Central, einem Markt mit allem, was irgendwie fischig ist. Den Abend haben wir dann auch im Inn-Viertel Bellas Artes mit „fischigem“ Sushi ausklingen lassen. 🙂

Am nächsten Tag haben wir uns Santiago von oben angeschaut. Dies geht am Besten vom Cerro San Christobal, einem Erholungspark auf einem Hügel inmitten der Stadt. Vom höchsten Punkt, den man mit einer Seilbahn erreicht, hat man schöne Blicke auf die Stadt und kann die im Hintergrund liegenden Anden erahnen. Dies liegt nicht an der Entfernung (die Anden türmen sich bereits 20 Kilometer hinter der Stadt auf), sondern viel mehr an der Smogwolke, die fast permanent über der Stadt hängt. Santiago ist mit Mexico City und Sao Paolo eine der meist verschmutzten Städte Amerikas. Den Abend haben wir ganz westlich in der größten Shopping Mall Santiagos verbracht, wo wir uns zwei saftige Rindersteaks beim TGIF gegönnt und anschließend Gran Torino im Kino angeschaut haben (ein weiterer sehr guter Clint Eastwood Film!).

Nach Santiago verlassen wir Chile auch schon wieder und fliegen weiter nach Rio de Janeiro, dem letzten Stopp auf unserer Reise. 😦

Verglichen mit Peru und Bolivien war Chile um einiges moderner und fortschrittlicher (man kann hier sogar das Wasser aus dem Wasserhahn trinken!), aber auch um einiges teurer. Beides mindert vielleicht etwas den Reiz, in Chile zu reisen. Allerdings übt die sensationelle Natur eine umso größere Anziehungskraft aus: die Atacama Wüste, die Anden, Patagonien und nicht zu vergessen die Oster Inseln, die ebenfalls zu Chile gehören. Genügend Gründe für eine Rückkehr…

— Santiago (23.03.2009 – 26.03.2009)

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