Bangkok – Das Tor zu Asien

In Bangkok angekommen haben wir zuerst in unser Hostel eingecheckt. Dieses hatten wir aufgrund Silvester schon vor einigen Wochen vorgebucht. Unsere Wahl stellte sich dabei als voller Glücksgriff heraus: wir hatten ein schönes Zimmer und das Hostel bot einen netten Aufenthaltsraum mit Spielecke für die Kids und großen Tischen für lange Spielabende. Das Essen war, wie in Thailand gewöhnt, natürlich auch grandios.

Durch den Zeitunterschied kamen wir in Bangkok immer erst spät aus dem Bett: Frühstück vor zwölf war schon eine Herausforderung 😉 Dementsprechend haben wir es Sightseeing-Technisch ruhig angehen lassen. Wir haben aber natürlich die wichtigsten Punkte – Grand Palace und Wat Poh – angeschaut. Die Wege dorthin könnten wir vorwiegend mit dem Boot auf dem Fluss zurücklegen, was für die Kids schon aufregend an sich war. Allerdings haben wir uns auch eine TukTuk Fahrt nicht nehmen lassen. Wobei es schon bitter ist, wie schwierig mittlerweile ein TukTuk zu einem akzeptablen Preis zu bekommen ist. Die Tempelanlagen inklusive dem über 30 Meter langen liegendem Buddha waren auch beim zweiten Mal sehr beeindruckend. Erstaunlich waren aber auch die 100ten wenn nicht 1000ten von Menschen, die sich stundenlang in einer extra Schlange am Grand Palace angestellt haben, um ihrem im Oktober verstorbenen König nachzutrauern. Keine Ahnung, ob das am Wochenende lag, aber ich vermute, dass das seit Oktober jeden Tag so ist.

Natürlich haben wir uns auch die Kao San nicht nehmen lassen. Jene spätestens seit dem Film The Beach bekannte Straße in Bangkok, auf der man als Backpacker mal gewesen sein muss. Mittlerweile trifft man hier Touries jeder Couleur und Geldbeutel. Das Flair von damals (auch von unserem ersten Besuch vor 7 Jahren) hat sie aber nicht verloren. Da gibt es jede Menge Shops und Restaurants, die Skorpionverkäufer, bei denen man seinen Mut unter Beweis stellen kann und natürlich die Travel Agenturen, bei denen man noch Zugtickets kaufen kann, wenn der Zug offiziell schon ausgebucht ist (bestimmt kann ein armer Thai am 6.1. nun nicht nach Chiang Mai fahren…).

Apropos Reiseplanung: nachdem das Wetter im Golf von Thailand nicht so toll zu sein scheint (sorry Markus!), haben wir unsere Route nochmal komplett umgeplant. Wir gehen jetzt erst in dem Norden und fliegen dann von da in den Süden, um an der Westküste (bei hoffentlich gutem Wetter) das Strandleben zu genießen. Soweit der aktuelle Plan.

Noch erwähnenswert: Heutzutage vorbei sind die Zeiten der Internetkaffees, in denen man insbesondere zur weiteren Reiseplanung Stunden verbringen muss. Das geht dank Smartphone, Wifi und Kreditkarte von überall. Wenn nicht grad der Zug ausgebucht ist, dann muss es halt doch die Kao San sein!

— Bangkok, 01. – 05.01.2017

4 Gedanken zu „Bangkok – Das Tor zu Asien“

  1. Wunderschöne erste Bilder von eurem Abenteuer zu 4 😊 Wie ich sehen kann hat auch die Herausforderung geklappt, dass das gesammte Gepäck in 2 große und 2 kleine Rucksäcke passt 😉 Och wünsche euch auch weiterhin viel Spaß … und passt auf euch auf LG Tante S.😉

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  2. Nachdem wir gestern Markus und Franzi von Thailand/ Dubai kommend in Prag vom Flughafen sehr viel verspätet abgeholt haben, kann ich mich jetzt voll und ganz eurer schönen Reise widmen! Wir wünschen euch eine schöne Zeit! LG Petra und Hartmut

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